Nachwuchs Hobbyfußballtrainingsgruppe „Fogstone Foxes“

Seit einiger Zeit verfügt der SV Raach auch über eine Sektion „Nachwuchsfußball“. Waren es anfangs nur eine Handvoll Kinder, die sich einmal wöchentlich mit Franz Diewald zum Kicken am Sportplatz trafen, so sind es jetzt Woche für Woche bis zu 25 Nachwuchsspielerinnen und –spieler im Alter von 5 bis 17 Jahren. Dass diese Menge für einen Trainer praktisch nicht handhabbar ist, erklärt sich praktisch von selbst. Aus diesem Grund hat sich Gerhard Prix, ansonsten seit Jahrzehnten erbitterter Gegner des SV Raach am Fußballplatz, bereit erklärt, die Leitung des Trainings zu übernehmen. Damit verfügt Raach über eine der wenigen Hobbynachwuchsmannschaften im Bezirk.

Bei den Trainings, die immer mittwochs stattfinden, sind alle willkommen: Buben, Mädels, Anfänger, Profis – im Prinzip jeder, der Freude an diesem Sport hat. Die Mannschaft ist ein Auffangbecken für all jene, die nicht den Aufwand eines Vereins betreiben, aber trotzdem dem Ball nachlaufen wollen. In einer Sitzung haben sich die Kinder und Jugendlichen entschlossen, sich „Fogstone Foxes“ zu nennen, also die „Nebelstein Füchse“. Einerseits soll der Name die Verbindung zwischen den beiden Gemeinden Raach und Otterthal, von wo die meisten Spieler kommen, zeigen. Andererseits klingt er einfach cool.

Anlässlich des diesjährigen Sportplatzfestes des SV Raach spielten zwei Mannschaften erstmals mit den neuen vom GH Diewald gesponserten Dressen.  Die Jüngeren spielten zunächst gegen die U-10 aus Gloggnitz. Diese Mannschaft war jedoch zu stark, und man musste sich einige „Bummerl“ einfangen. Anschließend war der Nachwuchs aus Altendorf, wo es ebenfalls eine Hobbytrainingsgruppe gibt, der Gegner. Hier verlief das Spiel sehr ausgeglichen. Trotzdem musste man sich knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Die Älteren spielten zunächst gegen die U13 aus Gloggnitz. Hier waren die Vorzeichen genau umgekehrt, da die Alpenstädter körperlich zu unterlegen waren. 6:1 lautete es am Ende für die Fogstone Foxes und untermauert das Problem, dass eine Hobbynachwuchsmannschaft keine 11 Spieler eines oder zweier Jahrgänge aufstellen kann.

Im zweiten Spiel ging es dann gegen das Pendant aus Altendorf. Mit dem ersten Angriff gingen die Gäste in Führung und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 5:1 aus. Eine Kabinenpredigt durch den Coach zur Pause und eine taktische Umstellung ließen das Spiel jedoch kippen. Knapp nach Wiederbeginn gelangen den Foxes zwei Treffer, was den Gegner nervös werden ließ. Die Altendorfer hatten dem Spielrausch der Einheimischen nun nichts mehr entgegen zu setzen. Weitere Tore beinahe im Minutentakt waren die Folge. 8:6 hieß es am Ende für die Fogstone Foxes, als der Schiedsrichter abpfiff.

 

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