Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Um 1130 wird urkundlich ein "Reginboto Longus, miles de Raie" genannt (Reginboto der Lange, Ritter von Raach). Raie heißt in den slawischen Sprachen Paradies, aber auch rauh, hoch und beim Gebir-ge. So entstand vermutlich die Beifügung "am Hochgebirge". In diesem Schriftstück schenkte der Ritter dem Kloster Formbach/Inn zwei Bauerngüter im Orte Raach. Dieser Reginboto war wahrschein-lich mit dem Raum um Raach, Schlagl und Sonnleiten von dem Grafen Formbach Pitten belehnt wor-den. Da die Burg Wartenstein innerhalb dieses Gebietes liegt - damals bestand sie noch nicht - so wird dieser Ritter der erste erwähnte Besitzer dieses Gebietes gewesen sein. Sein "vest haus" kann in Raach angenommen werden.

Das erste Schulhaus in Raach Nr. 7 wurde unter der Regierung Kaiser Josef II. im Jahre 1784 vom damaligen Schulpatron erbaut. Erster Lehrer war Leopold Leitgeb aus Prigglitz. Vorher wurde der Unterricht, im Mesnerhaus Nr. 6 von dem damaligen Mesner, Namens Wastl, in notdürftiger Weise erteilt. Der erste mit dem vorgeschriebenen Prüfungszeugnis versehene Lehrer an der hiesigen Volks-schule war der vom k. k. Kreisamt angestellte Anton Wagenhofer, gebürtig zu Puchberg am Schnee-berg (1793 bis 1833).

Wappen

Verliehen durch die NÖ Landesregierung, mit Bescheid vom 28. Jänner 2003.

Raach_Wappen"Erniedrigt geteilt durch eine silberne gezinnte Mauerkrone,
oben in Silber ein grüner Berg mit drei Kuppen,
belegt mit zwei gekreuzten goldenen Pfeilen,
unten in Blau ein silbernes Antoniuskreuz."

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